ObjektauswahlWählen Sie aus der Vielzahl der Angebote nur solche Objekte aus, in die Sie auch selbst einziehen würden. Achten Sie auf eine gute Wohnlage, eine dem Nutzungsprofil entsprechende Anbindung an den Verkehr, einen funktionalen Grundriss und eine technische zeitgemäße Ausstattung. Im Idealfall liegt die Immobilie für Sie so nah, dass Sie innerhalb einer Stunde vor Ort sein können.
Haben Sie ein Objekt in der näheren Umgebung gefunden, sollten Sie die Vermietung mit Eigeninitiative begleiten. Suchen Sie sich aber professionelle Unterstützung hinsichtlich Mietvertrag. Zur Beurteilung des lokalen Mietniveaus sollten Sie sich auf den örtlichen Mietspiegel oder andere Marktberichte stützen.
Häufig werden von Bauträgern für einen vorgegebenen Zeitraum bestimmte Miethöhen garantiert. Achten sie darauf, dass diese den marktüblichen Mieten entsprechen. Eine Mietgarantie ist nur dann werthaltig, wenn der Garantiegeber über eine entsprechende Bonität verfügt. Prüfen Sie dies.
Achten Sie darauf, dass sich eine Investition auch ohne steuerliche Vorteilsrechnung rentiert. Beim Vergleich sollten Sie beachten, dass die ausgewiesenen Renditekennziffern mit der gleichen Methode berechnet wurden. Unterscheiden Sie zwischen Eigenkapital-, Netto- und Bruttomietrendite.
Zur Sicherung günstiger Finanzierungskonditionen sollten Sie mindestens 10 – 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital einsetzen
Machen Sie sich mindestens über die Dauer der Zinsbindung bzw. die Dauer der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit einen Liquiditätsplan mit den geplanten Einnahmen und Ausgaben. Erstellen Sie auch Stressszenarien. Auch ein vorübergehender Leerstand sollte für Sie nicht zum finanziellen Problem werden. Erarbeiten Sie auch einen Anschlussplan.
Als Bemessungsgrundlage für die erhöhte Absetzung für Abnutzung (AfA) bei denkmalgeschützten Immobilien dient der sogenannte Sanierungsanteil. Vom Kaufpreis des Objektes müssen der Grund-/Bodenanteil sowie der Wert der Altbausubstanz abgezogen werden.