Leben & WohnenGünstige Lebenshaltungskosten, ein optimiertes Kinderbetreuungsangebot und eine hervorragende Sicherheit sind nur einige der Argumente, die Nürnberg zu einem attraktiven Wohnort machen. 503 637 Menschen sind in der nordbayerischen Stadt zuhause. Die Immobilienangebote in Nürnberg gestalten sich vielfältig: charmante Altbauwohnungen im Jugendstil, klassische Villen, luxuriöse Penthouse-Wohnungen, moderne und funktionale Neubauten, exklusive Factory-Lofts bis hin zu Häusern in idyllischer Umgebung. Trotz rückläufiger Geburtenzahlen, erfreut sich die Stadt aufgrund seiner attraktiven Wohnbedingungen einem stetigen Einwohnerzuwachs – vornehmlich aus dem eigenen Bundesland.
Die Fläche über 186,37 km² besteht zu 50% aus Freiflächen, Parks, Flussauen, Wiesen und Gärten. 24 000 Unternehmen, die sich aus einem ausgewogenen Verhältnis aus Großunternehmen, mittelständigen Unternehmen, Traditionsbranchen und einem sich ständig entwickelnden High-Tech-Sektor zusammen setzen, machen den attraktiven Wirtschaftsstandort der bayerischen Stadt aus. Rekordverdächtig ist die Exportquote über 52 %, die der zentralen Lage innerhalb Europas und der Erschließung des osteuropäischen und mittelosteuropäischen Marktes zu verdanken ist. Optimal ist folglich auch die Verkehrsanbindung der Halbmillionenstadt: Der Internationale Airport liegt nur eine 12-minütige U-Bahnfahrt vom Stadtzentrum entfernt. Von dort erreichen 4 Millionen Passagiere jährlich rund um die Uhr 60 Ziele in 21 Ländern – aber auch Nuernberg ist als Zielort sehr gefragt: Jährlich reisen rund 1,2 Millionen Geschäftsleute an, um die über 150 Veranstaltungen, Fachmessen und Kongresse zu besuchen. Am bekanntesten ist die Nürnberger Spielwarenmesse, die sich als die größte Spielwarenmesse der Welt bezeichnen darf. Dass die internationale Erfindermesse IENA jährlich in Nürnberg stattfindet, passt zu den geschichtlichen Daten im technischen Bereich: 1835 startete in Nuernberg die erste Eisenbahn Deutschlands ihre Fahrt nach Führt, und 2008 nahm die erste fahrerlose U-Bahn Deutschlands ihren Betrieb in Nuernberg auf. Nicht nur die Fluganbindung, sondern auch die Autobahnanbindung präsentiert sich als ideal, denn in Stadtnähe befinden sich vier Schnittstellen wichtiger Autobahnen: Paris-Prag, London-Brüssel, Wien-Budapest und Warschau-Berlin-Rom.
Wissenschaft & KulturNeben dem zentralen Standort innerhalb Europas, dem sich stetig entwickelnden Wirtschaftssektor, hat die nordbayerische Stadt auch als Hochschulstandort eine große Bedeutung. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist mit 30 000 Studierenden die größte Universität Nordbayerns, und annähernd 10 000 junge Menschen studieren angewandte Wissenschaften an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule. Mit der Evangelischen Hochschule, der Akademie der Bildenden Künste, die 1662 als erste deutsche eigenständige Kunstakademie gegründet wurde, der Hochschule für Musik und zwei Privaten Hochschulen (ibs International Business School, FOM Hochschule für Ökonomie und Management) verfügt die Halbmillionenstadt über ein vielseitiges, breitgefächertes Studienangebot. In kultureller Hinsicht, präsentieren sich wiederkehrende Veranstaltungen im Nürnberger Jahresüberblick, die sich einen überregionalen Bekanntheitsgrad errungen haben: Das Kunstspektakel „Blaue Nacht“ im Mai gehört, 2000 ins Leben gerufen, zu den modernen Kulturereignissen, den weltbekannten „Nürnberger Christkindlesmarkt“ im Dezember hingegen, gibt es bereits seit dem Spätmittelalter. Die beiden Beispiele repräsentieren deutlich das Nebeneinander von Tradition und Innovation, Generationen und Kulturen in Nuernberg.
Für Kapitalanleger erweist sich Nürnberg nachweislich als ein Standort mit überdurchschnittlicher Rentabilität: In einer Studie im Jahre 2009 erwählten Wirtschafts- und Immobilienexperten Nuernberg als Deutschlands Nummer Eins, und stellten die Stadt als den wertbeständigsten Immobilienmarkt im gesamten Bundesgebiet heraus. Nuernberg erreichte sowohl den Gesamtsieg, als auch den Sieg in der Kategorie „Großstädte mit mehr als 500 000 Einwohnern“. Die positive Wertung Nürnbergs wurde durch weitere Studien bestätigt. So kam die Zeitschrift Focus Money – ebenfalls 2009 – zu dem Schluss, dass sich der Immobilienkauf in Nürnberg ohne jegliches Risiko ausnimmt. Außerdem wurden Prognosen errechnet, nach denen bei einer Kapitalanlage im Immobiliengeschäft Wertsteigerungen bis zu 60% erwartet werden dürfen. Auch im internationalen Vergleich fährt die Frankenmetropole fulminante Imagesiege ein: 2010/11 erreichte Nuernberg auch den ersten Rang in der Kategorie „Lebensqualität“ in einer britischen Studie über die Zukunftsfähigkeit europäischer Großstädte. Seit 2004 steigt die Zahl der Bautätigkeiten in der vierzehntgrößten Kommune Deutschlands. Die Preise der Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser erstrecken sich von 150 Euro bis 650 Euro pro Quadratmeter. Die Preise für Mehrfamilienhäuser bewegen sich mit 190 Euro bis 750 Euro pro Quadratmeter in etwa derselben Größenordnung. Der Erstkauf von Eigentumswohnungen kostete nach Zahlen aus dem Jahr 2009 zwischen 2100 und 3000 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise sind zwar aufgrund dem Einwohnerzuwachs von 5,50 Euro (2004) auf 6,17 Euro (2010) angestiegen, lagen damit aber dennoch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Da die Attraktivität Nürnbergs als lukrativer Standort für Investitionen und optimaler Lebensraum vom Insidertipp zur unaufhaltsamen Tatsache mutiert ist, zeigen jüngste Statistiken einen Anstieg der Mietpreise, was Eigentümern und Investitoren noch höhere Renditen verspricht. Allmählich übersteigt die Nachfrage nach Immobilien das Angebot, und Experten zufolge ist im Jahr 2025 mit einem Mangel an Immobilien zu rechnen, die sich auf 10 000 fehlende Objekte beziffern lässt.
In der traditionsreichen Stadt, als deren Gründungsdatum der 16. Juli 1050 gilt, stehen 3000 Einzeldenkmäler und 33 Ensembles, darunter die gesamte Altstadt, unter Denkmalschutz. Der Erwerb sowie die Sanierung denkmalgeschützter Immobilienobjekte wird seitens der Stadt Nuernberg, dem Bezirk Mittelfranken und dem Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege besonders gefördert. Darüber hinaus ergeben sich Steuervorteile im Bereich der Einkommenssteuer, der Grundsteuer und der Erb- und Schenkungssteuer.